Im
1890 gründete man
den
Brockengarten, dort wird die
Flora besonders gehegt und Besuchern gezeigt. Im Brockengarten
werden nicht nur Pflanzen des Brockens gezeigt, sondern auch
Gewächse aus anderen Regionen und Ländern. Zu den
typischen Arten am Brocken, die man in Norddeutschland sonst nicht
oder kaum findet, gehören die Brockenblume oder Brockenanemone
genannte Kleine Alpen-Kuhschelle. Auf den Hochmoorflächen rund
um den Gipfel findet man beispielsweise Wollgras, Sonnentau und die
Zwergbirke.
Die erste nachweisliche Besteigung
des Brockens geschah
im Jahr 1572. (Nordhäuser Arzt Johannes Thal) Graf Christian
Ernst zu Stolberg-Wernigerode, ließ 1736 auf dem Gipfel das
so genannte Wolkenhäuschen und auf der Heinrichshöhe
ein
Unterkunftshaus zum Schutz der Brockenreisenden
erbauen.1800 wurde
das erste Gasthaus unmittelbar auf der
Brockenkuppe erbaut. Am 23. Juli 1859 brannte das Brockenhaus
nieder. 1862 wurde das neue Brockenhotel eingeweiht.
Die Brockenbahn wurde am 27.
März 1899
eröffnet. Der Brockenbahnhof ist heute mit einer der
höchstgelegenen Bahnhöfe in Deutschland.
1935 gelang die erste
Fernsehübertragung vom Brocken
mit einem Sender. 1936 wurde der erste Fernsehturm der Welt auf dem
Berg erbaut.
Von 1945 bis zum April 1947 war der
Brocken durch die
amerikanischen Truppen besetzt. im Zuge eines
Gebietsaustausches folgte die Übergabe an die Sowjetische
Truppen und wurde somit sowjetische
Besatzungszone.
Ab August 1961 wurde der
Brocken, zum
militärischen Sperrgebiet erklärt und war somit
für
die Bevölkerung nicht mehr zugänglich. Der Gipfel
wurde
militärisch stark ausgebaut. Die Sicherung des Areals oblag
den Grenzsoldaten der 7. Grenzkompanie Schierke, die in
Zugstärke auf dem Gipfel stationiert waren. Als Unterkunft
diente ihnen der Brockenbahnhof.