| 27.05.1896 |
Erteilung
der Konzession zum Bau und
Betrieb einer Schmalspurbahn von Nordhausen nach Wernigerode mit
einer Abzweigung auf den Brocken |
| 25.06.1896 |
Gründung
der
Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE) |
| 12.07.1897 |
Freigabe
des ersten Streckenabschnitts
Nordhausen - Ilfeld |
| 01.05.1898 |
Inbetriebnahme
der Strecke Ilfeld -
Netzkater |
| 20.06.1898 |
Eröffnung
der Strecke Wernigerode
über Drei Annen Hohne nach Schierke |
| 28.07.1898 |
Feierliche
Grundsteinlegung am Bahnhof
Brocken |
| 15.09.1898 |
Freigabe
des Streckenabschnitts
Netzkater - Benneckenstein |
| 27.03.1899 |
Einweihung
der Streckenteile Drei
Annen Hohne - Benneckenstein und Schierke - Brocken. Damit wird das
79,41 km lange Streckennetz der NWE in seinerGesamtheit für
den Verkehr freigegeben |
| 01.04.1908 |
Die
NWE übernimmt die
Betriebsführung von der "Eisenbahnbau- und
Betriebsgesellschaft Berlin" |
| 01.04.1916 |
Die
Verwaltung der NWE verlagert ihren
Sitz von Nordhausen nach Wernigerode |
| 01.04.1918 |
Eduard
Scharnhorst übernimmt
einen Direktionsposten bei der NWE und trägt in den
Folgejahren durch sein weitsichtiges, innovatives Handeln erheblich
zum wirtschaftlichen Aufschwung der Bahnen bei. |
| 1926 |
Einrichtung
eines eigenen
Kraftfahrbetriebes für den Linien- und Ausflugsverkehr Symbol
der Busse wird der "Harzer Roller" |
| 06.07.1927 |
Der
schwerste Unfall in der Geschichte
der Harzquerbahn: Infolge starken Regens wird ein Bahndamm bei der
Thumkuhlental-Brücke unterspült. Die Lok und zwei
Wagen
stürzt ab, sechs Menschen starben. |
| 1945-1949 |
Einschränkung
bzw. Einstellung
des Zugverkehrs auf Harzquer- und Brockenbahn aufgrund des Drucks
der sowjetischen Besatzer. |
| 19.01.1949 |
Mit
Übergabe der
Enteignungsurkunde durch die sowjetische Militär-
Administration wird die NWE enteignet |
| 01.04.1949 |
Die
Harzquer- und Brockenbahn wird der
Deutschen Reichsbahn zur treuhändlerischen Verwaltung und
Nutznießung übergeben |
| 1954-1956 |
Anschaffung
von 17 Babelsberger
Neubaulokomotiven. Sie bilden bis heute das Rückgrat im
Regelzugverkehr der Harzer Schmalspurbahnen |
| 13.08.1961 |
Unterbrechung
des Reisezugverkehrs zum
Brocken durch den Mauerbau; ab Drei Annen Hohne ist die Weiterfahrt
nach Schierke nur mit Passierschein
möglich |
| 1963-1964 |
Einführung
des Rollwagenverkehrs
auf der Harzquer- und Brockenbahn |
| 1972 |
Das
Ministerium für Verkehrswesen
der DDR erklärt die Harzquerbahn zum technischen
Denkmal |
| 03.06.1984 |
Wiederinbetriebnahme
des
regelmäßigen Reisezugverkehrs auf der Srecke
Straßberg-Stiege |
| März
1991 |
Bildung
einer
Vorbereitungsgesellschaft (GbR) zur Gründung einer kommunalen
Betriebsgesellschaft. Deren Eigentümer sind die Landkreise
Wernigerode, Nordhausen und Quedlinburg, die an der Strecke
liegenden Gemeinden, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinde Tanne und
die Kurbetriebsgesellschaft Braunlage. |
| 27.05.1991 |
Die
erste Dampflok erreicht seit dem
Jahre 1987 den Brockenbahnhof; Beginn der Sanierungsarbeiten auf
der Brockenstrecke. Ein Jahr später wird der
planmäßige Zugverkehr zum Brocken wieder
aufgenommen |
| 19.11.1991 |
Harzer
Schmalspurbahnen GmbH (HSB)
wird gebildet |
| 15.09.1991 |
Wiederaufnahme
des Zugverkehrs von
Schierke zum Brocken mit großer Festveranstaltung und zwei
Sonderzügen. Nach mehr als dreißig Jahren wird die
Strecke somit zum ersten Mal wieder mit einem Reisezug
befahren. |
| 01.07.1992 |
Wiederaufnahme
des
fahrplanmäßigen Reisezugverkehrs auf den
Brocken |
| 26.11.1992 |
Verleihung
der Bau- und Betriebsrechte
durch das Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr
des Landes Sachsen-Anhalt an die HSB |
| 01.02.1993 |
Die
HSB übernimmt die Harzquer-
und Brockenbahn (sowie die Selketalbahn) in regionale
Trägerschaft. Durch diese, in der Rekordzeit von dreizehn
Monaten vollzogene Übergabe ist sie die erste NE-Bahn in den
neuen Bundesländern mit regelmäßigem
Reisezugverkehr |